Ich wurde am 26. November 1982 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo, Japan, geboren.
1995 ereignete sich das Erdbeben von Kobe. Das Einzige, was ich damals verstand, war, dass man den Seismologen im Fernsehen offenbar nicht einfach glauben sollte: Sie sprachen fast ausschließlich vom „Big One“ in der Region Tokio – als gäbe es anderswo keine Gefahr. Im Rückblick mag diese Reaktion naiv gewesen sein, doch sie hat mich geprägt.
Mit dem Traum, in die Hauptstadt zu gehen, entschied ich mich für ein Studium an der Universität Tokio. Dort verbrachte ich insgesamt neun Jahre und promovierte 2010 unter der Betreuung von Robert J. Geller.
Vom Cassoulet angezogen, zog ich für meine Postdoc-Stelle nach Toulouse, wo ich mit Sébastien Chevrot zusammenarbeitete.
2012 wurde ich zum Dozenten am Institut de physique du globe de Paris (IPGP) ernannt. Dort war ich verantwortlich für die internationalen Masterstudiengänge GPX und IMSES. Im Jahr 2022 habilitierte ich mich.